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Mehr als große Filme: internationale Gäste,

selbstgedrehte Dokumentarfilme und Vertiefungen,

Finger Food Buffet.

Wir heißen euch herzlich willkommen zu unserem Cinetalk "Il Cinema e i Diritti"©, diesmal am Sonntagnachmittag von 16 bis 19 Uhr im gemütlichen Saal "Visconti" des “Colombo” Hotels im Corso Buenos Aires, 3 in Mailand! Diese neue Filmreihe richtet sich an die ganze Familie mit dem Ziel, unsere Grundwerte auf musikalische und kreative Weise gemeinsam zu erforschen. Dies im Geiste des Satzes des bekannten protestantischen afroamerikanischen Aktivisten Frederick Douglas: "Es ist einfacher, starke Kinder zu bauen als zu reparieren kaputte Erwachsene”.
Die Zauberformel unseres Programms, mit der wir uns mit tiefgründigen Filmen - die unsere Aufmerksamkeit verdienen - befassen können, lautet:
Jede Vorführung wird von einer Konferenz eingeleitet, die von einer prächtig illustrierten Bildergalerie untermalt wird (vor allem von wunderschönen Gemälden von Künstlerinnen, die uns an die höchsten Menschheitswerte erinnern);
Unmittelbar nach der Einführung oder in der Mitte der Projektion wird den Anwesenden ein Mini-Fingerfoodbuffet mit Hintergrundmusik angeboten;
Um 19 Uhr können die Teilnehmer nach kurzen freien Kommentaren in der Lobby des Hotels bleiben, wenn sie die vorgeschlagenen Themen weiter diskutieren möchten.
Diese Art von Veranstaltung, bei der in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung “Claudiana” auch eine wertvolle Sammelmappe zur Verfügung gestellt und ermäßigte Bücher zum Verkauf angeboten werden, ist reich an Ideen für das Selbst- oder vertiefende Studium für interdisziplinäre Referate von Schülern und Studierenden.
Die erste Vorführung nach der Sommerpause findet am 27. Oktober mit "Luther" (mit dem Schweizer Bruno Ganz und dem deutschen Schauspieler Torben Liebrecht sowie dem zweifachen Oscar-Preisträger Sir Peter Ustinov) statt anlässlich des Reformationstages und des 500. Jahrestages der Zürcher Reform: Wir präsentieren diesen Streifen mit einem Exkurs über die Fortschritte der Kinderrechte, die dank der theologischen Einsichten Luthers (von denen wir auch die Rolle eines überraschend modernen Vaters erörtern werden), Zwinglis, Emanuel Swedenborgs und August Hermann Franckes gewonnen wurden. Zu diesem Anlass zeigen wir euch auch ein kurzes, spezielles und in Italien unveröffentlichtes Dokument, das wir untertitelt haben, sowie eine Zusammenfassung des bewegenden Einführungsgottesdienstes des Bischofs der Mitteldeutschen Kirche mit seiner ersten, großartigen und aktuellen Predigt.
Zum Internationalen Tag der Kinder- und Jugendrechte geht es am 17. November weiter mit dem beeindruckenden Dokumentarfilm unserer Produktion "Franz Kafka: Die wahre Geschichte", der einzigen vollständigen Biographie des deutschsprachigen tschechischen Schriftstellers! Wir haben in Prag in allen wichtigen Orten gedreht, an denen Kafka gelebt hat, einschließlich des Dorfes Zürau, bekannt durch seine Aphorismen: das Phänomen einer von Eltern unverstandenen Kindheit besteht bis in Gegenwart und wird im Fall von FK durch die psychoanalytische Interpretation der Schweizer Psychotherapeutin Alice Miller erhellt, die im Jahr 2010 verstarb. Wir hoffen, dass unsere Dokumentation Jugendliche dazu bringt, die Werke dieses Autors zu lesen, indem sie ihre moralische Vorstellungskraft entwickeln. Während des Films - der voller Überraschungen ist- erzählen wir noch das Märchen, das Kafka im Steglitz-Park in Berlin geschrieben hatte, um ein Mädchen zu trösten.
Apropos Märchen: Am 22. Dezember wird der mit Spannung erwartete Dokumentarfilm "Deutsche Märchen: eine Magische Reise" uraufgeführt. Wir haben in einer modernen und brillanten Form drei Märchen ("Rapunzel", "Frau Holle" und "Die Bremer Stadtmusikanten") und eine Sage von brennender Aktualität (“Der Rattenfänger von Hameln“) umgeschrieben. Wir erzählen euch diese Geschichten, indem wir sie aus dem Gedächtnis entlang der Deutschen Märchenstraße durch die Dörfer und Städte von Hessen und Niedersachsen von Bremen bis Hameln rezitieren: Eine Tour on the Road, die auch ihr mit euren Kindern unternehmen könnt! Im Film erscheinen auch unsere realen Begegnungen mit verschiedenen Kreaturen: von Eseln zu Stockenten, von Schafen zu kuscheligen Kühen! Unser Dokumentarfilm erklärt sehr gut die christlich-protestantischen Wurzeln dieses universellen Schatzes der unter anderem auch von den hugenottischen Flüchtlingen herrührt als auch die Gastfreundschaft, die Deutschland ihnen erwiesen hat. Mit unserem Film möchten wir zeigen, dass Märchen ein wesentlicher Bestandteil der Erziehung sind, da sie Hoffnung und wahres kreatives Mitgefühl vermitteln, und vor allem uns lehren, Gut und Böse zu erkennen. Gleichzeitig erzählen wir zwischen den einzelnen Geschichten zur Biographie der Brüder Grimm und zwar aus den Orten, an denen die beiden Gründer der Germanistik lebten: von Hanau über Steinau an der Straße, von Marburg über Kassel, von Göttingen nach Hannover, bis nach Berlin, wo sie in der Nähe des Kinderfriedhofs begraben liegen.